Leber und Galle
Es ist sehr interessant, über die rein medizinische Betrachtung der Leber hinauszugehen und sich deren mythologische Bedeutung anzuschauen. Die alten Griechen brachten die Leber mit Zeus in Zusammenhang, die Römer mit Jupiter. Energie und Lebenskraft wurden mit der Leber in Verbindung gebracht. Ein Mensch mit einer schlecht funktionierenden Leber neigt zu Schwermut und Trägheit. Eine gut funktionierende Leber verleiht Lebensmut und Überzeugungskraft.
Wegwarte
Cichorium intybus
Hauptwirkung: leberstärkendes Tonikum.
Die Wegwarte wächst auf basenreichen Böden, häufig an sonnigen Wegrändern. Wenn sie im Spätsommer blüht, ist sie unverwechselbar mit ihren eindrucksvollen hellblauen Blüten. Zu Beginn des Jahres, wenn sich nur ihre rosettenartigen Grundblätter zeigen, kann sie mit dem Löwenzahn verwechselt werden. Die Grundblätter der Wegwarte sind aber gut an der rauen Behaarung auf der Blattunterseite erkennbar.
Die Wegwarte stärkt die Funktionen der Leber und Galle. Sie ist ein bitteres Anregungs- und Kräftigungsmittel. Sie wirkt nicht nur positiv auf die Leber und Gallenblase, sondern auch auf die Milz und hilft uns bei der Reinigung unseres Körpers. Sie passt zu Menschen, die sich schwer reinigen und etwas melancholisch sind.
In Notzeiten wurden die Wurzeln der kultivierten Wegwarte geröstet und als Zichorienkaffee verwendet. Auch heute erhalten Sie noch Zichorienkaffee in vielen Naturkostläden und Reformhäusern. Es handelt sich hierbei meist um eine Mischung aus gerösteten Zichorien, Getreide und Eicheln.
Sammelzeit: Die Wurzeln werden im Spätherbst gesammelt, gründlich gesäubert und zum Trocknen halbiert. Das Trocknen kann auf einem luftigen Gitter oder Rost erfolgen. Das Kraut kann zur Blütezeit gesammelt werden. Es ist deutlich bitterer als die Wurzeln.
Zubereitung: Abkochung (1 TL Wurzel oder Kraut mit 250 ml Wasser kalt ansetzen, zum Kochen bringen und 5 Minuten kochen lassen, abseihen); täglich 3 Tassen.
Hauptwirkung: leberstärkendes Tonikum.
Die Wegwarte wächst auf basenreichen Böden, häufig an sonnigen Wegrändern. Wenn sie im Spätsommer blüht, ist sie unverwechselbar mit ihren eindrucksvollen hellblauen Blüten. Zu Beginn des Jahres, wenn sich nur ihre rosettenartigen Grundblätter zeigen, kann sie mit dem Löwenzahn verwechselt werden. Die Grundblätter der Wegwarte sind aber gut an der rauen Behaarung auf der Blattunterseite erkennbar.
Die Wegwarte stärkt die Funktionen der Leber und Galle. Sie ist ein bitteres Anregungs- und Kräftigungsmittel. Sie wirkt nicht nur positiv auf die Leber und Gallenblase, sondern auch auf die Milz und hilft uns bei der Reinigung unseres Körpers. Sie passt zu Menschen, die sich schwer reinigen und etwas melancholisch sind.
In Notzeiten wurden die Wurzeln der kultivierten Wegwarte geröstet und als Zichorienkaffee verwendet. Auch heute erhalten Sie noch Zichorienkaffee in vielen Naturkostläden und Reformhäusern. Es handelt sich hierbei meist um eine Mischung aus gerösteten Zichorien, Getreide und Eicheln.
Sammelzeit: Die Wurzeln werden im Spätherbst gesammelt, gründlich gesäubert und zum Trocknen halbiert. Das Trocknen kann auf einem luftigen Gitter oder Rost erfolgen. Das Kraut kann zur Blütezeit gesammelt werden. Es ist deutlich bitterer als die Wurzeln.
Zubereitung: Abkochung (1 TL Wurzel oder Kraut mit 250 ml Wasser kalt ansetzen, zum Kochen bringen und 5 Minuten kochen lassen, abseihen); täglich 3 Tassen.
Löwenzahn
Taraxacum officinalis
Hauptwirkung: leberstärkend und entschlackend, stärkt den Willen
Löwenzahn ist eine der besten Leberheilpflanzen. Er kurbelt die Funktionen der Leber und der Galle auf sanfte, aber nachhaltige Weise an. Seine Bitterstoffe sind verdauungsfördernd und appetitanregend. Cholin regt die Schleimhaut des Dickdarms an und reguliert die Verdauung. Darüber hinaus werden die Nieren angeregt und es kommt zur Ausleitung von Stoffwechselschlacken. Daher ist er auch ein gutes Mittel bei Rheuma.
Durch die Anregung von Leber und Galle stärkt Löwenzahn den Willen. Er passt besonders gut zu Menschen, die sich häufig Dinge vornehmen und Ziele setzen, aber zu wenig Willenskraft besitzen, um die Ziele zu erreichen. Gibt es Dinge, die Sie schon lange ändern wollten oder kennen Sie das Gefühl, etwas nicht mehr mit ansehen zu können? Wenn ja, dann ist Löwenzahn die richtige Heilpflanze für Sie. Er hebt Ihr Energieniveau und gibt Ihnen die nötige Power, um die Dinge anzugehen.
Sammelzeit: Im Frühjahr sammeln Sie das Kraut (Blätter und Blüten), im Herbst graben Sie die Wurzeln.
Zubereitung: Tee (1-2 TL Kraut mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und 10 Min. ziehen lassen). Zur Blütezeit ist der Löwenzahn recht bitter. Nehmen Sie nur 1 TL, wenn Ihnen der Tee zu bitter ist. Im Herbst - Abkochung (1 TL Wurzel mit 250 ml kaltem Wasser übergießen, kurz kochen und 10 Min. ziehen lassen). Trinken Sie im Frühjahr oder Herbst kurmäßig über 4-6 Wochen täglich 3 Tassen Löwenzahntee.
Hauptwirkung: leberstärkend und entschlackend, stärkt den Willen
Löwenzahn ist eine der besten Leberheilpflanzen. Er kurbelt die Funktionen der Leber und der Galle auf sanfte, aber nachhaltige Weise an. Seine Bitterstoffe sind verdauungsfördernd und appetitanregend. Cholin regt die Schleimhaut des Dickdarms an und reguliert die Verdauung. Darüber hinaus werden die Nieren angeregt und es kommt zur Ausleitung von Stoffwechselschlacken. Daher ist er auch ein gutes Mittel bei Rheuma.
Durch die Anregung von Leber und Galle stärkt Löwenzahn den Willen. Er passt besonders gut zu Menschen, die sich häufig Dinge vornehmen und Ziele setzen, aber zu wenig Willenskraft besitzen, um die Ziele zu erreichen. Gibt es Dinge, die Sie schon lange ändern wollten oder kennen Sie das Gefühl, etwas nicht mehr mit ansehen zu können? Wenn ja, dann ist Löwenzahn die richtige Heilpflanze für Sie. Er hebt Ihr Energieniveau und gibt Ihnen die nötige Power, um die Dinge anzugehen.
Sammelzeit: Im Frühjahr sammeln Sie das Kraut (Blätter und Blüten), im Herbst graben Sie die Wurzeln.
Zubereitung: Tee (1-2 TL Kraut mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und 10 Min. ziehen lassen). Zur Blütezeit ist der Löwenzahn recht bitter. Nehmen Sie nur 1 TL, wenn Ihnen der Tee zu bitter ist. Im Herbst - Abkochung (1 TL Wurzel mit 250 ml kaltem Wasser übergießen, kurz kochen und 10 Min. ziehen lassen). Trinken Sie im Frühjahr oder Herbst kurmäßig über 4-6 Wochen täglich 3 Tassen Löwenzahntee.








